Ein französischer Traum in der Karibik

Du möchtest deinen Urlaub weit weg im Paradies verbringen, das aber am liebsten in Europa?

Dann empfehle ich dir einen Aufenthalt auf den französischen Antillen, den Inseln Martinique oder Guadeloupe. Zwischen Palmen, Sandstrand, Rum und feinster französischer Küche findest du hier ein wunderschönes Paradies vor.

Lass dich inspirieren

Folge mir an wunderschöne Strände

auf Martinique und Guadeloupe

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Willkommen im

Paradies


Allgemeine Informationen

Die Air France fliegt die französischen Überseegebiete mit bis zu 2 Zwischenstopps an. 

Mit einem Direktflug der Fluggesellschaft Condor allerdings erreicht man Martinique in nicht mal 10 Stunden. Die beste Reisezeit ist außerhalb der Regenzeit zwischen November und Mai, somit perfekt dem europäischen Winter zu entfliehen, dabei aber Europa selbst nur auf der Fluganreise zu verlassen. Für die Einreise benötigen deutsche Staatsbürger lediglich einen gültigen Personalausweis. Auch vor Ort profitiert man schließlich davon, auf französischen Inseln Urlaub machen zu können. Der Euro gilt z.B. auch hier als Zahlungsmittel und auf das europäische Handynetz muss man auch nicht verzichten. Nähere Infos zur Einreise und aktuelle medizinische Hinweise erhältst du auf den Seiten des Auswärtigen Amtes. 

Willkommen im Paradies

Reisebericht von 2017 Made by Madlen

Im Dezember 2016 ging es für mich und weitere Touristiker auf in die Karibik. Unsere Ziele waren 2 Clubanlagen auf den Inseln Martinique und Guadeloupe. Mit unserem Direktflug der Fluggesellschaft Condor erreichten wir nach nicht mal 10 Stunden Martinique. Nach einem ca. 45-minütigen Transfer vom Flughafen in Fort-de-France zu unserer Clubanlage wurden wir mit einem kühlen Tuch und einem Getränk sehr freundlich in Empfang genommen. Während ich mich erfrischte und den Worten der Begrüßung lauschte, wurde ich immer wieder von einem lauten Zirpen abgelenkt.

Auf Nachfrage, ob dieses aus den Lautsprechern käme, wurden wir darüber aufgeklärt, dass es sich um Zikaden handele. Ich dachte mir nur: "Total schräg, wie laut so kleine Insekten sein können" und folgte dem Personal schließlich, mich wie ein Brummkreisel drehend, zu meiner Unterkunft. Es war mittlerweile spät abends, die Zikaden zirpten lautstark und die Sterne schienen zum Greifen nah. Der Himmel war dadurch wunderschön erleuchtet und irgendwie schien er mir viel näher zu sein als zu Hause in Deutschland. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir noch vor Sonnenaufgang Richtung Hafen. Auf dem Weg zum Bus geriet ich in eine Situation, mit der man in der Karibik immer rechnen muss ... ein Tropfen von oben ... wenige Meter bis zum nächsten Unterschlupf: "Ach, das schaffst du noch!" Die Gedanken waren nicht zu Ende gedacht, als ich von einem plötzlich auf mich herunterprasselnden Regenguss überrascht wurde und wie ein begossener Pudel, nein wie ein pitschnasser Idiot, dastand und nicht weiter wusste. Willkommen im tropischen Klima! :)

 

Da wir nicht hier waren um Urlaub zu machen, sondern die Clubanlagen kennenzulernen, fuhren wir mit der Fähre zunächst weiter nach Guadeloupe. Für die Überfahrt benötigten wir ca. 5 Stunden. Dabei schipperten wir vorbei an der Insel Dominica. Sie gilt als eine der ursprünglichsten Inseln der Welt und das war wohl auch ein Grund, dass sie als Filmkulisse für mehrere Teile des Piratenfilms „Fluch der Karibik“ diente. Da auf der Fähre stehend und auf die grüne Insel blickend, wollte man doch am liebsten einen Abstecher zu Captain Jack Sparrow machen, ihn in den Arm nehmen und mit ihm zusammen einen Schluck Rum genießen. ;)

Die Ankunft bei schönstem Sonnenschein versprach schon mal viel. Auch hier wurden wir mit einem Erfrischungstuch und ein paar Getränken im Club begrüßt. Nach Zimmerbezug zog es uns als erstes an den wohl schönsten Strand der ganzen Insel. Wenn selbst Kreuzfahrtschiffe ihren Gästen Tagesausflüge hier her anbieten, muss das wohl stimmen. Und dann steht man da auf türkisblaues Wasser blickend, umzingelt von wunderschönen Palmen und die Füße in feinstem weißen Sand vergraben … Wow, das muss das Paradies sein!!!

Am Abend trafen wir uns zunächst im Buffetrestaurant, um ausgiebig die unterschiedlichsten Gerichte zu probieren und ließen den Tag schließlich bei leckeren Cocktails an der Strandbar auf den Pazifik blickend ausklingen.

In den nächsten Tagen standen ganz unterschiedliche Aktivitäten auf dem Programm, u.a. ein Rundgang durch die Clubanlage sowie eine Inselrundfahrt mit dem Besuch einer Rumfabrik.

Aus der Vogelperspektive betrachtet sieht Guadeloupe wie ein Schmetterling aus und besteht aus mehreren bewohnten sowie unbewohnten Inseln. Basse-Terre und Grande-Terre sind die Hauptinseln, die durch eine ca. 50 m breite Meerenge miteinander verbunden sind. Der Club Med La Caravelle befindet sich auf Grande-Terre. Diese Inselhälfte ist im Gegensatz zu Basse-Terre relativ flach.

Auf dem anderen „Schmetterlingsflügel“ befinden sich eine bis zu 1.400 m hohe Vulkanlandschaft und dunklere Sandstrände. Unsere Guides fuhren uns über beide Inseln und informierten ausführlich über das wichtigste landwirtschaftliche Produkt, die Banane. Neben Rohrzucker und Rum sind Bananen das Hauptexportgut Guadeloupes. Diese Tatsache führte uns natürlich auch auf eine Bananenplantage.

Dass eine Bananenstaude nur einmal Früchte trägt und danach abstirbt, wusste ich bis dato auch noch nicht. Unsere Guides zeigten uns auf unserer Tour aber noch viele weitere Pflanzenarten.

Von einer Mimose hört man zum Beispiel immer mal wieder, aber die tropische Pflanze sah ich auch hier zum ersten Mal. Sie reagiert auf Erschütterungen oder Berührungen. Dabei klappt sie ihre Blätter ein und flüstert leise: „Berühre mich nicht“.

Okay, letzteres war nur Spaß. ;)

Wir fuhren weiter über die zwei Hauptinseln, hielten an einem Wasserfall und gefühlt an jedem Baum oder Strauch. Die Guides pflückten jedes Mal ein paar Früchte und wir staunten darüber, wie denn die Pflanze zur jeweiligen Frucht aus dem Supermarkt tatsächlich aussieht. Schließlich legten wir eine Pause ein und die Guides bereiteten uns aus allen eingesammelten Früchten einen Snack. Jetzt ergab das auch alles einen Sinn und wir hatten nun die Möglichkeit, alle Leckereien, die Guadeloupe zu bieten hat zu probieren. Ananas, Banane, Rohrzucker, Kokosnuss, Sternfrucht –

ein absoluter Genuss und geniale Idee der Guides.

Weiter ging es zu einer Rumfabrik. Guadeloupe, kann man so sagen, lebt von und mit Rum.

Bei einem Rundgang über das Gelände erfuhren wir Einiges über die Verarbeitung des dunkelbraunen Zuckersirups des Zuckerrohrs zu hochprozentigem Rum. Eine Verkostung rundete diesen Ausflug schließlich ab. Wir testeten die unmöglichsten Geschmacksrichtungen, fanden aber alle unsere Lieblingssorte und konnten diese schließlich im Shop für die kühlen Tage in Deutschland mitnehmen. Ich entschied mich für weißen Rum und Ingwersirup. Beides mischte ich nur wenige Tage nach der Reise gut zusammen und teilte mir dieses karibische Getränk mit meiner Familie standesgemäß unter dem Weihnachtsbaum. ;) 

Nach der Rumverkostung fuhren wir in das Restaurant Les Hibiscus.

Wir stärkten uns mit einheimischen Gerichten und hatten die Möglichkeit den eher dunkleren Strand von Basse-Terre zu begutachten. Auf Grund der vielfältigen geografischen Gegebenheiten ist eine Inselrundfahrt hier auf Guadeloupe absolut empfehlenswert. 

Zurück auf Martinique erkundeten wir auch hier die Clubanlage und probierten die verschiedensten sportlichen Aktivitäten. Denn die zahlreichen Sportarten und sogar Kurse sind im Preis bereits inklusive. Und so versuchten auch wir uns einen Tag an ganz unterschiedlichen Sportarten.

Ich startete den Morgen mit einer Fitnesseinheit „Bums und Tums“. Dies entpuppte sich schließlich als ein Workout, dass ich eher als „Bauch, Beine, Po“ kannte. Den bereits angefutterten Kalorien ging es aber gut an den Kragen. :) Hier auf den Strand blickend, machte es um einiges mehr Spaß und man wusste ja, dass es im All-Inclusive Angebot bald wieder eine Leckerei gab.

Im Fitnessraum tobte ich mich anschließend noch ein wenig an den Geräten aus, bis es nachfolgend mit einem Boot raus zum Schnorcheln ging.

Das hatte ich zuvor noch nie erlebt und ich muss gestehen, dass ich auch einen Riesenrespekt vor dem offenen Meer und seinen Bewohnern habe. Nach einer kurzen Einweisung ging es ins kühle Nass. Als die Taucherbrille auch endlich richtig saß, tauchte ich zum ersten Mal ab, bewunderte die Welt unter mir und erschrak zugleich vor einem lauten Grunzen. Ich tauchte auf und sah mich nach dem Ungeheuer um. Nix zu sehen. Beim zweiten Mal unter Wasser wurde mir klar, dass dieses Grunzen von meiner Atmung kam. Haha. Na klar, aber Hauptsache mal in Panik verfallen. :) Als ich den ersten hellblau strahlenden Fisch zu sehen bekam, gefiel mir dieses Schnorcheln immer besser.

Ich hätte diesen Ausflug ja nie mitgemacht, wenn er etwas gekostet hätte, doch das Premium-All Inclusive Angebot von Club Med hat mir zu neuen Erfahrungen verholfen. Echt Klasse! 

Ein anderer Teil unserer Gruppe probierte sich am Stand-Up Paddling und Kajakfahren.

Auf Guadeloupe hatten wir uns vorher bereits am gemeinsamen Bogenschießen und am Fliegenden Trapez probiert. Letzteres ist ein besonderes Angebot einiger Clubanlagen, so auch auf Guadeloupe. Als Urlauber kann man sich als Zirkusartist fühlen und versuchen, ähnliche oder sogar bessere Sprünge hinzubekommen. Da ich „alte Frau“ gerade Rücken hatte, bewunderte ich andere Mutige dabei in schwindelerregender Höhe Kunststücke auszuprobieren. 

Das Abendprogramm im Club Med beginnt am reichhaltigen Buffet oder man reserviert einfach einen Tisch im Restaurant und genießt die feinste französische Küche. Auch dies ist bereits im Preis enthalten. Schließlich geht es zur Abendshow und wenn man denn will zum Clubtanz oder man lässt den Abend einfach bei zwei, fünf … ach was, acht Cocktails ausklingen. :)

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an!

Den Worten Tucholskys ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Ob Martinique oder Guadeloupe, beide Inseln sollte man gesehen haben. Wo sonst treffen das karibische Lebensgefühl und französische Flair aufeinander.


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